Home
Aktuell
Termine
über mich
     Berufstätigkeit
     Ausbildung
     Engagement
     Mitgliedschaften
     Interview
     Presse über mich
Standpunkte
Links
Reginonale SPD
Kontakt
Politblog
 
 
Umgang mit der Linkspartei


Pauschale Abgrenzung der SPD von der Partei DIE LINKE. ist Unsinn
 

Wir müssen uns inhaltlich auseinandersetzen

Die SPD darf sich nicht pauschal von der Linkspartei abgrenzen und ohne Not jede Zusammenarbeit ausschlagen. Sie kann und muss sich inhaltlich auseinandersetzen.
 

Seit der Wahl 2005 wird die SPD in der großen Koalition bis zur Gesichts- und Konturlosigkeit getrieben. Erst wurde der Merkel-Forderung, die Mehrwertsteuer anzuheben, nachgegeben. Dann wurde das CDU-Versprechen Abschaffung der Entfernungspauschale umgesetzt. Zu Anfang sprang die SPD über jedes von Schäuble hingestreckte Stöckchen bei der inneren Sicherheit. Jetzt geht auch noch die Bahn an die Börse. Noch immer haben wir keinen Mindestlohn und keine Bürgerversicherung. Mit der permanenten Drohung, sich im Bundestag notfalls eine andere Mehrheit zu suchen, hätte die SPD die Union vor sich her jagen und auf sozialdemokratische Positionen festnageln können. Stattdessen lassen wir die Linke unsere Vorschläge und Positionen abschreiben und uns anschließend damit verspotten.
 

Durch einen Beschluss, der eine Zusammenarbeit jedweder Art ausschließt, würde diese Lage zementiert. Eine SPD ohne Alternative zur Großen Koalition könnte sich auch gleich selbst auflösen. Die SPD muss für sich entscheiden, wo sie steht und wann für sie die Reißleine egal mit welchem Partner zu ziehen wäre:

  • Das ist zum einen die Haushalts- und Finanzpolitik. An einer Haushaltskonsolidierung führt für uns kein Weg vorbei. Die gegenwärtige Zinsbelastung der öffentlichen Haushalte schränkt bereits jetzt den politischen Gestaltungsspielraum erheblich ein. Daher gibt es keine Koalition ohne Haushaltskonsolidierung.
     

  • Zu den Grundsätzen der SPD gehört das klare Bekenntnis zu Europa. Wir wollen die Überwindung der Nationalstaatlichkeit. Für uns ist die Vertiefung der Europäischen Union die demokratische und sozialpolitische Antwort auf die Globalisierung. Nur mit einer Europäischen Union, die für Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialpolitik zuständig ist, lässt sich Lohndumping und Steuererrosion überwinden. Eine Koalition, die zu einer Belastung für die weitere Integration Europas würde, müsste von Sozialdemokraten sofort beendet werden.
     

  • Sozialdemokraten waren und sind Internationalisten. Es gehört zum Kern des Selbstverständnisses der SPD, internationale Verantwortung zu übernehmen. Die Verweigerung der Linken, an internationaler Friedenssicherung mitzuwirken, wäre ebenfalls ein Ausschlussgrund für einen Koalition.

Diesen Differenzen zwischen SPD und Linke gingen wir durch einen pauschalen Abgrenzungsbeschluss nur aus dem Weg. Inhaltliche Abgrenzung ja, pauschale Schwüre gegen eine Zusammenarbeit nein!

[Veröffentlicht im newsletter der Berliner SPD-Linken Juni 2008]

 

 

 

 
Standpunkte-Übersicht

I. Auf was es jetzt ankommt


Die Gesellschaft zusammenhalten...

Die Finanzmarktkrise zeigt, dass sich der Staat nicht aus der sozialen Sicherung zurückziehen darf.

Verfolgte aus den Krisengebieten dieser Erde brauchen eine sichere und würdige Perspektive für die Zukunft!

Wenn die offene Gesellschaft das Selbstvertrauen verliert...
Wir dürfen in unserem Bemühen um Sicherheit nicht unsere Freiheit aufgeben!

Die SPD hat für ihre Inhalte einen klaren Wählerauftrag erhalten. Das gilt es umzusetzen.

Zum Umgang mit der Partei DIE LINKE.

II. Warum wir für Rot-Grün gekämpft haben

Weil Rot-Grün eine erstaunlich gute Leistungsbilanz vorweisen kann

Weil Schwarz-Gelb für unser Land nicht gut ist

Weil Rot-Grün noch viel vor hat

III. Rechtspolitik

Zur aktuellen Debatte über Jugendkriminalität

Reform des strafrechtlichen Sanktionensystems

Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt

Bekämpfung der Korruption
 

IV. Gutachten

Zustimmungsgesetze nach der Föderalismusreform - Wie hätte sich der Anteil der Zustimmungsgesetze verändert, wenn die vorgeschlagene Reform bereits 1998 in Kraft gewesen wäre?

Rot-Grüne Bundesregierung vom Vorwurf der Falschinformation der Öffentlichkeit vor der Wahl 2002 entlastet.

Wertschöpfungsabgabe

 

 

Impressum                        © Harald Georgii - 2008  E-Mail direkt