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Erstaunlich gute Leistungsbilanz von Rot-Grün...


 


Agrarwende: Rot-Grün steht für gesunde Lebensmittel und schonenden Umgang mit der Natur. Renate Künast konnte ihre EU-Kollegen kürzlich überzeugen, künftig alternative Einkommensquellen zu fördern. Mit bis zu 89 Mrd. € sollen bis 2013 Landwirte unterstützt werden, die statt auf sture Überproduktion auch auf Tourismus, nachwachsende Rohstoffe oder erneuerbare Energien setzen.

Arbeitsmarkt: Rot-Grün hat den Weg für mehr Beschäftigung eingeschlagen. Auch Hartz IV ist eine im Grundsatz absolut notwendige und richtige Reform: Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe war überfällig. Es ist auch richtig, dass die Leistungen von der Bedürftigkeit abhängen. Auch die Besserstellung der Sozialhilfeempfänger, u.a. durch höhere Zuverdienstmöglichkeiten, begrüße ich. Und am wichtigsten: Langzeitarbeitslose, die bisher durch die Arbeitsagentur nur noch verwaltet wurden, sollen wieder so gut es geht vermittelt werden. Gut ist auch, dass Jugendliche eine gezielte Förderung erhalten.

Kritikwürdig ist allerdings die Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld I: Langjährige Beitragszahlungen müssen berücksichtigt werden. Die aufgrund der Erpressung durch CDU/CSU und entsprechenden Druck der veröffentlichten Meinung eingeführten Zumutbarkeitsgrenzen hingegen sind ein Skandal. Zwang zu Arbeit unter Tarifniveau ist nicht hinnehmbar.

Atomausstieg: Solange Atomkraft gefährlich bleibt und die Entsorgung nicht geklärt ist, bleibt diese Energiegewinnung unvertretbar. Rot-Grün steht für den Ausstieg.

Einkommensteuer: Rot-Grün hat die Tarife deutlich gesenkt, von 25,9 % ist der Eingangssteuersatz auf 15 % gesenkt worden. Der Spitzensteuersatz lag unter Kohl noch bei 53 %, jetzt beträgt er 42 %. Gleichzeitig hat Rot-Grün zahlreiche Steuerschlupflöcher gestopft, damit auch Einkommensmillionäre wieder Steuern zahlen.

Erneuerbare Energien: Rot-Grün hat erreicht, dass 10 % der deutschen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien kommt. Das hat 130.000 Arbeitsplätze geschaffen und spart jährlich 70 Mio. Tonnen CO2.

Ganztagsschulen: Mit dem Programm "Zukunft Bildung und Betreuung unterstützt die Bundesregierung die Länder beim bedarfsgerechten Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen. Das ist gut für unsere Zukunft. Nur gute Bildung sichert unseren Wohlstand. Das ist gut für die Familien. Es fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Grundsicherung bei der Rente:  Vor allem ältere Menschen machten in der Vergangenheit ihren Anspruch auf Sozialhilfe nicht geltend. Sie wollten keine Belastung für ihre Kinder auslösen. Rot-Grün hat mit Einführung der Grundsicherung die verschämte Altersarmut beendet.

Irak-Krieg: Gerhard Schröder hatte Recht. Der Irak-Krieg hat die Welt nicht sicherer gemacht. Wir haben im Irak heute den Zustand, den der Krieg in Afghanistan beseitigen sollte: ein gescheiterter Staat, in dem sich Terroristen tummeln können. Und jeden Tag sterben weiter Menschen.

Lebenspartnerschaften: Schwule und Lesben müssen sich in unserem Land nicht mehr verstecken. Das Lebenspartnerschaftsgesetz von Rot-Grün hat maßgeblich dazu beigetragen, dass schwul sein und lesbisch sein gesellschaftlich anerkannt wird.

Ökosteuer: Es ist absolut richtig gewesen, den Faktor Arbeit zu entlasten und gleichzeitig den Faktor Energie zu belasten. Durch die Ökosteuer konnte der Rentenversicherungsbeitrag stabil gehalten werden und gleichzeitig der Benzinverbrauch gesenkt werden.

Staatsbürgerschaft: Die Reform des Staatsbürgerschaftsrecht war notwendig. Wir können es uns nicht auf Dauer leisten, dass ein großer Teil unserer Mitbürger von politischen Rechten ausgeschlossen bleibt. Das neue Gesetz wirkt: 800.000 haben sich einbürgern lassen. Wer in der Gesellschaft mitentscheiden darf, interessiert sich und bringt sich ein. Das ist die beste Integration.

Zuwanderung: Mit dem neuen Gesetz zieht Deutschland die Konsequenz aus der Tatsache, dass wir seit Jahrzehnten ein Zuwanderungsland sind. Endlich wird von Integration nicht mehr nur geredet, sondern dafür etwas getan. Endlich können auch Hochqualifizierte, die wir dringend brauchen, hier arbeiten. Das Flüchtlingsrecht wird verbessert. Mehr Fluchtgründe werden anerkannt, z.B. geschlechtsspezifische Verfolgung.


Weil Rot-Grün noch viel vor hat

Weil Schwarz-Gelb unserem Land nicht gut tut

   
   
 
Standpunkte-Übersicht

I. Auf was es jetzt ankommt


Die Gesellschaft zusammenhalten...

Die Finanzmarktkrise zeigt, dass sich der Staat nicht aus der sozialen Sicherung zurückziehen darf.

Verfolgte aus den Krisengebieten dieser Erde brauchen eine sichere und würdige Perspektive für die Zukunft!

Wenn die offene Gesellschaft das Selbstvertrauen verliert...
Wir dürfen in unserem Bemühen um Sicherheit nicht unsere Freiheit aufgeben!

Die SPD hat für ihre Inhalte einen klaren Wählerauftrag erhalten. Das gilt es umzusetzen.

Zum Umgang mit der Partei DIE LINKE.

II. Warum wir für Rot-Grün gekämpft haben

Weil Rot-Grün eine erstaunlich gute Leistungsbilanz vorweisen kann

Weil Schwarz-Gelb für unser Land nicht gut ist

Weil Rot-Grün noch viel vor hat

III. Rechtspolitik

Zur aktuellen Debatte über Jugendkriminalität

Reform des strafrechtlichen Sanktionensystems

Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt

Bekämpfung der Korruption
 

IV. Gutachten

Zustimmungsgesetze nach der Föderalismusreform - Wie hätte sich der Anteil der Zustimmungsgesetze verändert, wenn die vorgeschlagene Reform bereits 1998 in Kraft gewesen wäre?

Rot-Grüne Bundesregierung vom Vorwurf der Falschinformation der Öffentlichkeit vor der Wahl 2002 entlastet.

Wertschöpfungsabgabe

 

 

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