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Derzeit sind mehr als 37
Millionen Menschen weltweit vor Kriegen oder Naturkatastrophen
auf der Flucht. Viele von ihnen stoßen auch in den
Zufluchtsländern auf unsichere und menschenunwürdige Bedingungen. Insbesondere
für Menschen, die auf Grund von Verfolgung die Flucht auf sich
nehmen, ist auf viele Jahre hinaus nicht an eine Rückkehr in die
Heimat zu denken. Aber auch der Zufluchtsstaat bietet nur selten
die Möglichkeit der Integration und des dauerhaften Aufenthalts.
Das Hausen in Flüchtlingslagern wird so zum traurigen
Dauerzustand.
Das Hohe
Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) wirbt daher
schon lange für die Ansiedlung besonders schutzbedürftiger
Personen in sicheren Staaten. Nur hier kann ihnen neben einem
sicheren Aufenthaltsstatus auch eine langfristige
Zukunftsperspektive gegeben werden. Länder wie Kanada, die USA
oder Schweden beteiligen sich schon lange an solchen „Resettlement“-Programmen.
Es wird Zeit, dass sich auch ein Land wie Deutschland zu seiner
Verantwortung bekennt. Bund und Länder müssen sich unabhängig von
europäischen Regelungen für die Aufnahme von besonders
schutzbedürftigen Menschen öffnen.
Gerade Verfolgte aus
den Krisengebieten dieser Erde brauchen eine sichere und würdige
Perspektive für die Zukunft!
Hintergrund von UNHCR (für Deutschland)
Wer mit der aktuellen Flüchtlingspolitik
nicht einverstanden ist, kann hier mitmachen:
save-me-Kampagne
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