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Die
Finanzmarktkrise zeigt, dass sich der Staat nicht aus der sozialen
Sicherung zurückziehen darf
Wir
dürfen den Sozialstaat nicht den Spekulanten überlassen! Die
Finanzkrise in den USA hat gezeigt: Überlässt man die soziale
Sicherung den Finanzmärkten, ist das nicht nur ungerecht, sondern
führt zur ökonomischen Katastrophe. Die Privatisierung der
sozialen Sicherung und die Deregulierung der Finanzmärkte haben in
den USA die Finanzmarktspekulationen angeheizt und in die Krise
geführt. Nach dem Platzen der Spekulationsblasen verlieren jetzt
Millionen armer Menschen ihr Haus. Auch die auf den privaten
Finanzmärkten angelegten Renten sind bedroht. Um eine noch größere
Katastrophe zu vermeiden, muss der Staat die Spekulanten mit
Steuergeldern retten.
Die
Finanzmarktkrise zeigt, dass sich der Staat nicht aus der sozialen
Sicherung zurückziehen darf. Und sie zeigt, dass die Gesellschaft
die Finanzmärkte an die Leine nehmen muss. Banken dürfen keine
Spekulationen, sondern müssen reale Investitionen finanzieren.
Deswegen darf die Deregulierung der Finanzmärkte nicht weiter
gehen. Die soziale Sicherung muss in öffentlicher Hand bleiben.
Materialien zur Finanzmarktkrise [hier...]
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