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Berlin – Hochburg des Techno, Heimat der
Loveparade und Mekka für Nachtschwärmer, Anziehungspunkt für
Autoren, Film- und Theaterschaffende, Experimentierfeld für
Künstler und Kreative aus aller Welt, das galt in den 90er Jahren
und um die Jahrtausendwende. Aber gilt das auch noch heute?
Bietet Berlin
eigentlich immer noch so gute Bedingungen für Kunst, Kultur und
Innovationen? Oder riskieren wir durch falsche Maßnahmen für die
Kreativwirtschaft, das Berlin arm bleibt, aber den Sex-Appeal
verliert?
Brauchen Kreative
Bürotürme und Großkonzerthallen, um ihr Potential zu entfalten?
Oder brauchen sie günstige Mieten und Freiräume?
Wir wollen uns mit
Experten und Praktikern darüber unterhalten, was wir tun können,
damit Berlin ein guter Standort für die Kreativwirtschaft bleibt.
Das heißt, was brauchen insbesondere junge und kleine
Kreativunternehmen, um erfolgreich am Markt zu bestehen, zu
wachsen und bestenfalls Arbeitsplätze zu schaffen? Und, was
konkret unseren Bezirk betrifft: Könnte die künftige Nutzung des
Flughafen Tempelhof hierbei eine Rolle spielen?
Eingeladen:
Eva Kiltz,
Geschäftsführerin VUT (Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen).
Der VUT ist der größte Verband von Indie-Labeln und kleinen und
mittelgroßen Musikunternehmen in Europa, vertritt also
Einzelmusiker, die selbst vermarkten genauso wie unabhängige („Indie“)-Labels,
Konzertveranstalter und andere kleine und mittelständische
Musikunternehmen.
Christian Handke,
Kulturökonom und Juniorprofessor an der Erasmus-Universität von
Rotterdam, forscht zu den ökonomischen Gesetzmäßigkeiten der
Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigt sich insbesondere mit
den Auswirkungen technischer Innovationen im digitalen Bereich auf
bestehende Märkte im Kreativbereich.
Dr. Peter Beckers,
Politikwissenschaftler, Bezirksstadtrat für Wirtschaft,
Bürgerdienste und Ordnungsamt in Friedrichshain-Kreuzberg, hat
sich längere Zeit mit den Arbeitsbedingungen von
Kreativwirtschaftlern auseinandergesetzt und möchte ihre
wirtschaftliche Entwicklung weiter fördern.
Björn Böhning,
Mitglied des SPD-Parteivorstandes und Bundestagskandidat der SPD
im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg, Prenzlauer Berg Ost.
Moderation: Sandra
Reuse.
Termin: Donnerstag,
4. Juni 19:30 Uhr
Ort: Archiv
der Jugendkulturen, Fidicinstr. 3 (Fabrikhof)
[Einladung
als PDF] |